Über das Armenhaus
Das Armenhaus war von 1872 bis 1974 in Betrieb
Das Armenhaus in Svendborg wurde 1872 unter dem Namen „Svendborg Kiøbstads Armen- und Arbeitshaus“ erbaut. Es war für seine Zeit eine moderne Einrichtung für Bedürftige, die als entweder “Würdig oder Unwürdig” eingestuft wurden.
Hinter den Mauern
Hinter Stacheldraht und hohen Mauern erleben Sie einen wichtigen Teil der Geschichte des dänischen Wohlfahrtssystems. Wir öffnen die Türen zu einer sonst verschlossenen Welt. In der authentischen Umgebung erfahren Sie die Geschichten und Schicksale jener, die am Rande der Gesellschaft lebten oder leben: die Armen, die Kranken, die Obdachlosen und die Waisen.
Entdecken Sie, wo die Armen arbeiteten, aßen, schliefen, gewaschen und bestraft wurden. Viele Räume sind noch so intakt wie bei der Schließung des Armenhauses 1974.
Praktische Informationen
Was kostet es und wie sind die Öffnungszeiten? Wo können wir parken? Dürfen wir Essen mitbringen?
Neue Ausstellung
Tausende Menschen waren während der 102 Jahre, in denen Svendborg Fattiggård (das Armenhaus Svendborg) in Betrieb war, dort untergebracht. Warum kamen sie ins Armenhaus? Wie sah ihr Alltag dort aus, und was geschah mit ihnen, nachdem sie das Armenhaus wieder verlassen hatten?
Diesen Fragen widmet sich die bislang größte Ausstellung des Museums: „Die Unwürdigen“, die am 20. Juni 2026 eröffnet wurde. Die Ausstellung ist in Räumen zu sehen, die bisher für die Öffentlichkeit nicht zugänglich waren.
Das 1. Obergeschoss ist mit dem Aufzug erreichbar, das 2. Obergeschoss jedoch nicht. Im Erdgeschoss gibt es ergänzende Informationen und Vermittlungsangebote zur Ausstellung im 2. Obergeschoss.
Wie wir arbeiten und warum?
Die Mission des Dänischen Fürsorgemuseums besteht darin, das kulturelle Erbe zu bewahren und Sozialgeschichte zu schaffen über, mit und für Bürger, welche ehemals unter staatlicher Obhut aufwuchsen, in sozial gefährdeten Lebensverhältnissen leben oder auf Hilfe angewiesen sind.
Durch einen aktivistischen Ansatz verbinden wir Erfahrungen der Vergangenheit mit der Gegenwart.
IN STAATLICHER OBHUT
“IN STAATLICHER OBHUT” wurde am 24. Juni 2023 eröffnet und ist die neue große Dauerausstellung des Museums.
Die Ausstellung ist in zwei Abschnitte unterteilt – einen für Jugendliche/Erwachsene und einen für Kinder im Alter von 8-12 Jahren.
Das Thema beider Ausstellungen ist die Geschichte jener Kinder, welche von 1890 bis heute in Pflegefamilien oder in Kinder- und Jugendheimen aufgewachsen sind.